Person ins Eis eingebrochen


Technische Hilfeleistung
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Einsatzort Details

Berge, Emsbüren
Datum 09.02.2018
Alarmierungszeit 16:39 Uhr
Einsatzende 18:15 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und SMS
Einsatzleiter Stv. GemBM Thomas Fangmeyer
Mannschaftsstärke 37
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Emsbüren
DRK Emsland
Polizei
    DRK Grafschaft Bentheim
    DLRG Emsbüren
      DLRG Lingen
        RTH Christoph Europa 2
          DLRG Nordhorn
            Technische Hilfeleistung

            Einsatzbericht

            Zu einer ins Eis eingebrochenen Person wurde die Freiwillige Feuerwehr Emsbüren am Freitagnachmittag in den Ortsteil Berge gerufen. Zwei Kinder hatten offenbar zum Spielen einen zugefrorenen See betreten. Da die Eisschicht jedoch nur sehr dünn war, brachen beide Kinder ins Wasser ein und versanken. Glücklicherweise hatte der See lediglich eine sehr geringe Tiefe, sodass die Kinder nicht vollständig versanken. Eins der beiden Kinder konnte sich schließlich aus der misslichen Lage befreien und den Vater zur Hilfe rufen. Dieser setzte daraufhin einen Notruf ab und begab sich ebenfalls auf die Eisfläche, um sein noch im See befindliches Kind zur Hilfe zu eilen. Auch er brach jedoch in der dünnen Eisschicht ein und konnte sich nicht mehr selber  retten.

            Die Feuerwehr Emsbüren setzte zur Rettung der Personen das Feuerwehrboot und Einsatzkräfte in Wathosen ein. Beide Personen konnten unverletzt aus dem See gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

            Die Feuerwehr Emsbüren war mit 37 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort. Ebenso waren die Rettungswagen aus Salzbergen und Bad Bentheim an der Einsatzstelle. Auch der Rettungshubschrauber Christoph Europa 2 war vor Ort. Weiterhin war die Polizei mit einem Streifenwagen im Einsatz. Die ebenfalls alarmierten DLRG Ortsgruppen Nordhorn, Lingen und Emsbüren konnten ihre Einsatzfahrten abbrechen, da sie vor Ort nicht mehr benötigt wurden.

            Aus diesem Anlass weist die Feuerwehr Emsbüren ausdrücklich daraufhin, niemals zugefrorene Seen, Flüsse oder sonstige Gewässer zu betreten. Die Eisschichten sind in der Regel nur sehr dünn. Es besteht akute Einbruch- und Lebensgefahr.

             

            Weiteres

             

            sonstige Informationen

            Einsatzbilder