Löschgruppenfahrzeug 16 TS (LF 16 TS)

 

Baujahr:
1986

Fahrgestell:
Iveco Magirus 90-16

Feuerwehraufbau:
Lentner

Besatzung:
1:8

Funkrufname:
Florian Ems-Vechte 26-44-12

 

 

Geräteraum vorne u. a.:
Atemschutzgeräte, Atemschutzmasken, Verteiler, Absperrpylonen, B-Druckschläuche

Geräteraum hinten u. a.:
B-Druckschläuche, tragbare C-Schlauchaspel,

 

 

Geräteraum vorne u. a.:
Schaummittelkanister, Schaumrohr, Auffangmulde, Stützkrümmer

Geräteraum hinten u. a.:
B-Druckschläuche, tragbare C-Schlauchhaspel, Strahrohre

 

 

Tragkraftspritze

Sammelstück

Standrohr

 

Dieses Fahrzeug war bis ins Jahre 2018 Bestandteil des Katastrophenschutzes im Landkreises Emsland.  Das primär für Katastrophenschutzzwecke  zur Verfügung gestellte Fahrzeug war bis ins Jahr 2018 im Eigentum des Bundes. Der Bund ergänzt die Ausrüstungen der Katatrophenschutzeinheiten der Bundesländer, die primär zuständig für den Katrastrophenschutz sind (Katastrophenschutz ist Ländersache). Hintergrund der ergänzenden Hilfe ist die Zuständigkeit des Bundes im Zivilschutz, z. B. im Verteidigungsfalle. In diesem Fall ergänzt der Bund seine eigenen Einheiten (Bundeswehr oder THW) mit Kräften des Katastrophenschutzes der Länder.

Die Bundesländer verteilen die vom Bund zur Verfügung gestellten Ausrüstungen schließlich an die für sie handelnden Katastrophenschutzbehörden, den Landkreisen und kreisfreien Städten.

Aufgrund des Alters und einer notwendigen Instandsetzung des Fahrzeuges  hat der Bund das Fahrzeug im Jahr 2018  aus seinem Bestand ausgesondert. Es konnte jedoch kostenlos durch die Gemeinde Emsbüren übernommen werden. Seither ist es als "normales", kommunales Einsatzfahrzeug bei der Feuerwehr Emsbüren im Einsatz. Auch nach der Aussonderung vom Bund hatte die Gemeinde Emsbüren das Fahrzeug zunächst der Kreisfeuerwehrbereitschaft für Katastrophenfälle und Großschadenslagen weiterhin zur Verfügung gestellt, bis es im Jahr 2020 schließlich durch das LF 20 KatS als Ersatzbeschaffung abgelöst wurde.

Im Einsatzdienst ist dieses Fahrzeug vorranging für die Errichtung einer nachhaltigen und ausreichenden Wasserversorgung zuständig. Es führt zwar kein Wasser mit, besitzt jedoch ausreichend Schlauchmaterial und zwei Pumpen, wobei eine Frontpumpe fest mit dem Fahrzeug verbunden und eine Tragkraftspritze herausnehmbar ist. Aufgrund dessen ist es für die Wasserförderung, auch über längere Wegstrecken, gut geeignet.