Industriebrand


TEL-Einsatz
Zugriffe 502
Einsatzort Details

Am Seitenkanal, Lingen (Ems)
Datum 06.12.2018
Alarmierungszeit 20:03 Uhr
Einsatzende 22:30 Uhr
Alarmierungsart Digitale Meldeempfänger
Einsatzleiter StadtBM Lingen
Mannschaftsstärke 2 (aus Emsbüren)
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Emsbüren
TEL-Einsatz

Einsatzbericht

Zu einem Einsatz in Lingen (Ems) bei einem großen Hersteller für Brennelemente wurde am späten Donnerstagabend ein Großaufgebot von Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen gerufen. Wegen der gemelden Großlage und des hohen Personaleinsatzes wurde von der örtlichen Einsatzleitung zeitnah die  Technischen Einsatzleitung Emsland-Süd (TEL) mit dem ELW 2 zur Führungsunterstützung, Koordination und Dokumentation nachgefordert. Zwei Kameraden der Emsbürener Feuerwehr machten sich als Mitglieder der TEL daraufhin auf dem Weg zum Einsatzort.

Um 19.40 Uhr löste zunächst die Brandmeldeanlage des Unternehmens aus. Nachdem sich vor Ort ein Realbrandereignis bestätigte, forderte die alarmierte Feuerwehr Lingen (Ems)  um 20.03 Uhr die TEL zur Koordination des Gesamteinsatzes  und zur Unterstützung des Einsatzleiters nach.

In dem Labor im Teilbereich eines Fertigungsgebäudes des Lingener Unternehmens kam es zu einem Brand. Es handelte sich hier allerdings nicht direkt um die nukleare Fertigung. Der Kleinbrand wurde durch den in das Labor vorgedrungenen Atemschutztrupp gelöscht. Nach Angaben des Unternehmens bestand zu keiner Zeit Gefahr für Mensch und Umwelt.

Die Aufgaben der Emsbürener Kräfte der TEL teilten sich in zwei Aufgabenbereiche auf. Der Emsbürener Kamerad, der als Fachgruppenleiter der TEL eingesetzt war, übernahm zum einen die Leitung und Koordination der Technischen Einsatzleitung und stand zum anderen für den Einsatzleiter als Ansprechpartner beratend zur Verfügung. Der Emsbürener Kamerad, der als Führungsassistent der TEL eingesetzt war, besetzte die Verbindungsstelle des  Funknetzes zwischen der Einsatzleitstelle in Meppen und dem Einsatzort in Lingen.

Der Einsatz für die TEL war nach ca. 2,5 Stunden beendet.

Vor Ort war ein Großaufgebot an Rettungskräften:

  • Alle Feuerwehren der Stadt Lingen
  • Spür- und Messzug der Feuerwehr Osnabrück
  • Spür- und Messzug des Landkreises Grafschaft Bentheim
  • Feuerwehr Sögel mit zwei Gerätewagen-Messtechnik
  • Feuerwehr Meppen
  • zwei Rettungswagen aus Lingen
  • der Organisatorische Leiter Rettungsdienst
  • der Leitende Notarzt
  • der Kreisbrandmeister Emsland
  • der Brandabschnittsleiter Emsland Süd sowie dessen Stellvertreter
  • ELW 2 des Landkreises Osnabrück.