Eingeklemmte Person


Verkehrsunfall
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Einsatzort Details

BAB 31 nach Süden
Datum 03.08.2017
Alarmierungszeit 15:25 Uhr
Einsatzende 18:15 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und SMS
Einsatzleiter GemBM Marco Lögering
Mannschaftsstärke 21
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Emsbüren
DRK Emsland
Autobahnpolizei
    RTH Christoph Westfalen
      Verkehrsunfall

      Einsatzbericht

      Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr Emsbüren am Donnerstagnachmittag auf die Bundesautobahn 31 in Fahrtrichtung Süden gerufen. Erste Meldungen lauteten, dass sich der Einsatzort zwischen den Anschlussstellen Emsbüren und Schüttorf-Ost befinden würde. Während der Anfahrt stellte sich jedoch heraus, dass sich der Einsatzort nicht wie gemeldet zwischen Emsbüren und Schüttorf-Ost befindet, sondern rund 500 Meter vor der Auffahrt Emsbüren. Da wir jedoch bereits auf der Anfahrt waren und durch Wenden auf dem Rastplatz Emsbüren-Ost zeitnah die Unfstelle erreichen konnten, haben wir diesen Einsatz für die Ortsfeuerwehr Wietmarschen-Lohne übernommen, die eigentlich für diesen Abschnitt zuständig ist.

      Vor Ort wurde ein verunfallter Renault Kangoo vorgefunden, der augenscheinlich von der Fahrbahn abgekommen war und sich überschlagen hatte. Das Fahrzeug kam nach einigen Metern auf dem Dach liegend in einer Böschung zum Stillstand. Der 81-jährige alleinbeteiligte Fahrer war schwer im Fahrzeug eingeklemmt. Das Fahrzeug wurde zunächst mit Drahtseilen und dem Greifzug vor ein weiteres Abrutschen gesichert. Nachdem ein erster Zugang zum Patienten geschaffen war, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und Notarzt mit der Befreiung begonnen. Zunächst wurde die Rückbank des PKW entfernt, um eine Rettung über den Kofferraum zu ermöglichen. Mit dem Spineboard konnte der Verunfallte schließlich schonend über durch das Fahrzeguheck gerettet werden.

      Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde im Einsatzverlauf ein Rettungshubschrauber nachgefordert, der den lebensgefährlich Verletzten in das Krankenhaus nach Meppen flog.

      Für die gesamte Rettung war die Autobahn in Fahrtrichtung Süden vollgesperrt. Es entstand ein kilometerweiter Rückstau.

      Weitere Aufgaben der Feuerwehr waren die Sicherung des Brandschutzes und die Absicherung der Einsatzstelle. Abschließend wurde der Abschleppunternehmer bei der Bergung des PKW unterstützt.

      Die Feuerwehr Emsbüren war mit 21 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Zudem war der Rettungswagen Salzbergen, das NEF aus Lingen und der Rettungshubschrauber Christoph Westfalen im Einsatz. Ebenso waren mehrere Streifenwagen der Autobahnpolizei an der Unfallstelle.

       

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